Diese Woche in Podcasts (05.11.17)

Die heiße Phase des iPhone X dominiert die Apple-zentrischen Podcasts diese Woche natürlich. Es fühlt sich ein wenig an, als ob es um ein neues Gerät ginge wie beim ersten iPad und weniger als ob es um eine neue Version des iPhones ginge.

talk Zwei Folgen der Talk Show kurz hintereinander. In Episode 204 ist Rene Richie unmittelbar vor Beginn der Vorbestellphase zu Gast. Im Gespräch mit John Gruber beerdigen sie viele Gerüchte und Fehlinformationen um das iPhone X. Dazu gehören die Behauptung, dass Apple noch spät versucht habe, Touch ID im Display unterzubringen (in Wirklichkeit war die Entscheidung für Face ID vor einem Jahr gefallen) oder Sicherheitsbedenken bezüglich CoreML und Face ID.

Jim Dalrymple ist der Gast für Episode 205. Inzwischen haben die ersten Reviewer iPhone X-Exemplare erhalten (daruntre auch John und Jim) und dürfen darüber sprechen oder schreiben. Für beide ist es ein kurzer erster Eindruck und neben diesem ist auch die Reviewstrategie von Apple ein großes Thema.

atp Auch der Accidental Tech Podcast #246 wird vom iPhone X und der Marketingstrategie dominiert. In der Post-Show geht es um Casey’s geplanten Ausflug in den Youtuber-Bereich mit guten Tipps dazu, wie man ein neues Gebiet angehen kann.

radar Zwei interessante Folgen von Under the radar:

In Episode 103 geht es um Design und darum, worauf man im App-Design zielen kann und sollte. Marco und David sprechen beide davon, dass Sie früher mit einem Auge auf Apple Design Awards geschielt haben, sich an Apples eigenen Apps orientierten und sich fragten “Was würde Steve gefallen?”. Inzwischen sind sie jedoch aus verschiedenen Gründen davon abgekommen und folgen stärker der “Design is how it works”-Philosophie. Sie versuchen ihre Apps möglichst offensichtlich zu gestalten, es dem Nutzer einfach zu machen, die App zu verstehen und zu benutzen, selbst wenn das ein wenig auf Kosten des Aussehens der app gehen sollte.

Episode 104 konzentriert sich auf das Thema Beta-Test. Im Apple-Fall wird dazu Testflight eingesetzt, das von beiden höchstes Lob erhält. In der Tat ist Testflight inzwischen zu einer sehr leistungsfähigen Umgebung für Beta-Tests herangewachsen. Nach früher eher kleinen Gruppen von Testern, die Marco für Overcast hatte, ist er nun einen anderen Weg gegangen. Die Erfahrung mit den kleinen Gruppen war, dass man zwar teils wertvolles Feedback zu Design-Entscheidungen bekommt, die Anzahl gefundener Bugs jedoch eher gering ist und oft dieselben Bugs mehrfach gefunden werden. Daher hat er jetzt eine größere Gruppe eingeladen und dafür eine Slack-Gruppe aufgemacht. Nach dem Fehler, mehr als Tausend Einladungen auf einen Schlag zu verschicken, was zu (zu) viel Traffic im Slack geführt hat, hat sich dies als sehr praktische Kommunikationsform mit den Testern herausgestellt. Viele haben Bugs gleich per Video dokumentiert, was das Nachvollziehen einfacher machte und er hat deutlich mehr Bugberichte erhalten als zuvor. Was ihm (noch) fehlt, ist die Anbindung an einen Bugtracker, damit die Reports nicht zu schnell im Slackkanal untergehen.

Kategorien:

Aktualisiert: