Diese Woche in Podcasts (21.01.18)

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Neuvorstellung

sundell Swift by Sundell von John Sundell läuft seit einem halben Jahr etwa alle zwei Wochen. Darin spricht er mit Gästen über Swift, wobei der Schwerpunkt das Beantworten von Hörerfragen ist. Die Podcasts sind dabei eher kompakt gehalten, dauern etwa 30 Minuten.

In Folge #3 erklären Anastasiia Voitova und Marcin Krzyzanowski wichtige Aspekte von Sicherheit und Kryptographie. In Folge #6 beantwortet Agnes Vasarhelyia Fragen aus einem großen Spektrum: zu den kulturellen und arbeitstechnischen Unterschieden zwischen Budapest und San Francisco und wie man erfolgreich “networkt”, Meetings und Konferenzen organisiert bis hin zu Fragen nach Augmented Reality und wie man in die iOS-Entwicklung einsteigt.

Die üblichen Verdächtigen

release Release Notes #244 beginnt bei dem Phänomen, dass immer mehr Ladengeschäfte kein Bargeld mehr annehmen und untersucht von da aus den Umgang mit den Kunden und die Wege, wie Kunden für eine Leistung zahlen können.

atp ATP #257: die Möglichkeit Macs mit ARM-Prozessoren kommt immer wieder einmal zur Sprache, diesmal wird unter anderem verglichen, was Microsoft mit Hilfe von ARM-Prozessoren aus Notebooks herausholt (20 Stunden Laufzeit und LTE - Dinge, die leider kein Apple-MacBook bietet). Das leitet direkt über zu den neuen Windows Sets, die in einem Fenster mit mehreren Tabs unterschiedliche Apps mit zusammengehörenden Daten zusammenfassen, was dann noch via Cloud zwischen Geräten synchronisiert wird. Wenngleich es nicht genau dieses Feature sein muss, wünscht man sich jedoch von Apple ebensolche Innovationen zumindest auszuprobieren und das tendenziell stagnierende macOS signifikant weiterzuentwickeln.

Deutschsprachig

In Fehlfarben #12 werden zwei Ausstellungen besprochen, zum einen Social Synthetic von Seth Price und zum zweiten die Bibliothek der Gerüche von Hisako Inoue. Die erste Ausstellung erhält mehr Kritik und weniger Begeisterung als die meisten anderen bisher besprochenen, aber für mich wird das Gespräch dadurch eigentlich interessanter. Unter anderem weil viel an der Grenze argumentiert wird (“Aber dieser Teil war doch ganz interessant”) und Alternativinterpretationen durchdacht werden.

Einhelliger positiv wird die Ausstellung von Hisako Inoue besprochen, bei der es hauptsächlich darum geht, den Geruch und das Gefühl von Büchern wahrzunehmen. Was zuerst etwas befremdlich und wie ein Gimmick klingt, stellt sich als überaus spannend und vielschichtig dar und erreicht eindeutig eines der Ziele von Kunst, nämlich die Wahrnehmung der Kunstbetrachter (oder wie hier: Kunstriecher) zu verändern.

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